Wir sind die Waldschule Mauls.
👩👧👦 Wir sind vier Lehrerinnen, acht einheimische Kinder, ein historisches Haus mit Garten, ein Wald und ganz viel Kreativität und Freude am Lernen.
🌲🏡 Wir sind die einzige Waldschule im oberen Eisacktal und Wipptal. Die Kinder verbringen jeden Tag eine Stunde im Wald oder Garten – bei jeder Witterung. Dort können sie sich bewegen, spielen, entdecken und erfahren, was sie dann im Schulraum weiter erforschen und vertiefen können. Oder umgekehrt werden im Schulraum Fragen aufgeworfen und Überlegungen angestellt, denen dann im Wald auf den Grund gegangen wird.
🤸♀️ Durch freies Spiel, selbstorganisiertes und soziales Lernen sowie aktive Mitbestimmung können sich die Kinder kreativ, selbstbewusst und natürlich entfalten. Der Wald fördert dabei die körperliche und seelische Gesundheit. Unsere ausgebildeten Lehrerinnen beobachten die Lernentwicklung der Kinder, halten Beobachtungen fest und besprechen diese wöchentlich gemeinsam und mit den Kindern. Regelmäßige Gespräche mit den Eltern ermöglichen zudem den zeitnahen und direkten Austausch.
📗✏️ Unsere Kinder arbeiten mit einem individuellen Logbuch, werden dadurch spezifisch gefördert und lernen früh, selbst zu entscheiden, woran sie wie lange, mit wem und wo arbeiten möchten. Die altersgemischte Gruppe (von fünf bis zehn Jahren) ermöglicht soziales Lernen, bei dem Kindern sich gegenseitig helfen und unterstützen. Zusätzlich nutzen wir kleine Lerngruppen, die auf den jeweiligen Lernstand angepasst sind. In unserem wöchentlichen Klassenrat lernen die Schulkinder aktive Mitbestimmung und Eigenverantwortung.
Konzept und Geschichte
„Im Wald vom Wald lernen“
Wir orientieren uns am Konzept der Wildpädagogik. Die Gründer der Wildpädagogik, Rebeca und Mauricio Wild, entwickelten eine nichtdirektive Erziehungsmethode, die stark an den Modellen von Maria Montessori und Jean Piaget angelehnt ist.
Aus der Montessori-Pädagogik nutzen wir die „vorbereitete Umgebung“, die vor allem um den Aspekt der Bewegung erweitert wird.
Aus der Lehre von Jean Piaget haben wir vor allem das Konzept der übernommen. Diese können von Kindern nur dann bewältigt werden, wenn sie viele konkrete Erfahrungen sammeln. Der Wald eignet sich perfekt dazu, Kindern Wissen über den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur, die ökologischen Zusammenhänge, die Vielfalt der heimischen Wildtiere und ihre Lebensweisen zu vermitteln. Ganz nach dem Motto „Im Wald vom Wald lernen.“
Kinder kennen ihre individuelle Eigenart und ihr Entwicklungspotential selbst am besten. Niemand kann seine Fähigkeiten vorbestimmen. Das bedeutet, das Kind trägt selbst den Schlüssel zur optimalen Entwicklung in sich. Erzieher haben daher die Aufgabe, die Entwicklung des Kindes wahrzunehmen und zu fördern, in dem sie entsprechende Materialien anbieten und eine vorbereitete Umgebung für das Lernen schaffen. Er nimmt dabei die Rolle des Beobachters ein, der Kinder in ihren natürlichen Kräften stärkt und sie von Erwartungsdruck der Gesellschaft befreit.
Wir arbeiten ohne Leistungsdruck, ohne Bewertung und Überprüfung in einer individuellen Lernatmosphäre. Die Kinder werden in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen und dürfen mitbestimmen. Konflikte lösen wir in Einzel- oder Gruppengesprächen. Alle Lehrbegleiterinnen sind ausgebildete Lehrpersonen mit Universitätsabschluss. Die haben uns bewusst für eine kleine Gruppe einheimischer Kinder entschieden, die wir mit einem hohen Betreuungsschlüssel optimal begleiten können. Fantasie und Kreativität sind wichtige Kräfte des Lernens, indem die eigene Persönlichkeit entfaltet und zum Ausdruck gebracht wird. Dabei ist ein gleichberechtigtes Miteinander von Kindern und Pädagoginnen wichtig.
Unsere Schule bewirkt und verstärkt bei Kindern:
🌲 Naturerleben
🗣 Kommunikationsfähigkeit
🪄 Kreativität
🏃♀️ Motorik/Bewegung
🥕 Stärkung des Immunsystem
🫂 Verständnis und Toleranz
📚 Wissensvermittlung
🤝 Verantwortungsgefühl
🙏 Gruppenzusammengehörigkeit
Unsere Geschichte
Die Waldschule wurde 2020 gegründet.
Unser Wunsch war es, Kinder nach dem Waldkindergarten weiterhin achtsam, naturnah und ihren Fähigkeiten entsprechend zu begleiten.
Daraus entstand der Gedanke, eine freie Waldschule zu gründen.
Unser Ziel ist es, neben der Erarbeitung von Wissen auch soziale und emotionale Kompetenzen zu fördern und Kinder dabei zu unterstützen, sich in einer ständig verändernden Welt zurechtzufinden und dabei sich selbst nicht zu verlieren.
Die Waldschule startete als Versuch mit fünf Kinder und ist seitdem gewachsen. Die Räumlichkeiten haben sich vergrößert. Die Schule befindet sich heute in einem historischen Haus mit Gartenanlage in Mauls.
